Aussteller-Pressemitteilung
MESSEPREMIERE: Schichtdickenmessung mit gleichzeitigen Radarperformancemessung
Fraunhofer ITWM
Die präzise Bestimmung von Lack- und Kunststoffsubstratdicken sowie die gleichzeitige Analyse der Radarperformance von Kunststoffbauteilen – insbesondere im für die Automobilindustrie relevanten 76 GHz bis 81 GHz Bereich – sind entscheidende Schritte der Qualitätssicherung in Entwicklung und Produktion. Die Abteilung »Materialcharakterisierung und -prüfung« des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM hat dafür Messsysteme entwickelt, die ein breites Spektrum industrieller Anwendungen abdecken. Diese robusten Terahertz-Messsysteme eröffnen neue Möglichkeiten für die Prüfung von Lackschichtdicken auf verschiedenen Substrattypen, wie Metalle, Kunststoffe, u. v. m. Darüber hinaus ermöglichen sie die gleichzeitige Bestimmung der Radarperformance von Kunststoffbauteilen, insbesondere im für die Automobilindustrie wichtigen Bereich zwischen 76 GHz und 81 GHz. Damit lassen sich sowohl die elektromagnetischen Eigenschaften als auch die strukturelle Qualität in einem einzigen Messvorgang erfassen. Nicht nur Komponenten aus Aluminium oder Stahl werden lackiert und beschichtet, vor allem die Automobil- sowie die Luft- und Raumfahrtindustrie zählen zu den größten Anwendern farblich veredelter Kunststoffbauteile. Für eine umfassende Qualitätskontrolle müssen alle Schichten eines Beschichtungssystems einzeln geprüft werden. Genau hier setzt die Terahertz-Technologie an: Sie ermöglicht eine schnelle, berührungslose Ermittlung der Einzelschichtdicken in Mehrschichtstrukturen auf Metall- und Kunststoffsubstraten – und das mit einer Auflösung im Submikrometerbereich. In Kombination mit der Radarperformance-Analyse ergibt sich ein integrierter Ansatz, der sowohl optische als auch radarrelevante Materialeigenschaften effizient bewertet.
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Fraunhofer ITWM
Stefan Duran
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